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Wann ein Pausenraum Pflicht ist?

Ist ein Pausenraum für jedes Unternehmen Pflicht? Gerade bei der Suche nach neuen Büroräumen ist es wichtig, diese Frage zu klären. Wir verraten Ihnen, was laut Arbeitsstättenverordnung für Pausenräume Vorschrift ist.

Wann ein Pausenraum Pflicht ist?

Insbesondere für kleinere Unternehmen und Start-Ups ist es wichtig, ob ein Pausenraum Pflicht ist. Denn zusätzliche Fläche, bedeutet zusätzliche Kosten. Daher die gute Nachricht:

Eine Grafik die anzeigt, wann ein Pausenraum Pflicht ist nach Arbeitsstättenverordnung

Ein Pausenraum ist erst ab einer Unternehmensgröße über zehn Mitarbeitern verpflichtend. Außer, einer oder mehrere Mitarbeiter sind aus gesundheitlichen Gründen auf einen Pausenraum angewiesen - beispielsweise Schwangere, Mitarbeiter mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Explizit heißt es in der ArbStättV (Arbeitsstättenverordnung):

„Der Gesetzgeber fordert für jeden Betrieb einen Pausenraum, wenn entweder mehr als zehn Beschäftigte tätig sind oder der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter dies erfordert. Eine Ausnahme besteht, wenn Beschäftigte in Räumlichkeiten mit gleichwertiger Erholung untergebracht sind.“

Beim Lesen des zweiten Absatzes ist Vorsicht geboten, da der Begriff „gleichwertige Erholung“ schwammig ist. Gemeint ist hier ein Bereich, der von Grundfläche, Einrichtung und Lärmpegel die gleichen Anforderungen wie ein Pausenraum erfüllt. Aber was fordert die Arbeitsstättenverordnung eigentlich von einem Pausenraum?

Gestaltungsrichtlinien für den Pausenraum

  1. Grundfläche

    Pro Mitarbeiter sollte ein Quadratmeter gerechnet werden - inklusive Sitzgelegenheiten, aber exklusive Küche und Schränke. Da ein Pausenraum erst ab zehn Mitarbeiter vorgeschrieben ist, sind mindestens zehn bis zwölf Quadratmeter angemessen. Gerade in größeren Unternehmen empfehlen Experten einen Pausenraum pro Abteilung oder Stockwerk. Im Übrigen, muss ein Pausenraum nicht zwingend ein separater Raum sein. Es reicht auch das Abgrenzen einer Fläche, durch Vorhänge, Regale oder Pflanzen vom restlichen Büro.

  2. Lage

    Der Pausenraum darf nicht weiter als 100 Meter von den Arbeitsräumen entfernt sein. Denn zu lange Wege kosten wertvolle Pausenzeit.

  3. Beleuchtung und Luft

    Ein Pausenraum muss ausreichend Tageslicht und künstliche Beleuchtung bieten. Darüber hinaus ist frische Luft wichtig. Im Idealfall grenzt der Pausenraum an eine begehbare Außenfläche, wie eine Terrasse oder einen Balkon. Genaue Zahlen zur Helligkeit und Luftfeuchtigkeit sind in der Arbeitsstättenverordnung nicht erwähnt. Hierbei orientieren Sie sich an den Mindestvorgaben für den Büroarbeitsplatz.

  4. Einrichtung

    Zu einem angemessenen Pausenraum gehören in erster Linie komfortable Sitzmöglichkeiten. Zudem sind Mikrowelle, Kühlschrank und ein Waschbecken vorgeschrieben. Je angenehmer Sie den Pausenraum gestalten, desto größer ist der Erholungseffekt für die Mitarbeiter und umso geringer sind die gesundheitlichen Probleme.

  5. Lärmpegel

    Gerade in Großraumbüros sind Arbeitnehmer einem immensen Lärmpegel ausgesetzt. Dementsprechend sollte es im Pausenraum ruhig sein - laut Arbeitsstättenverordnung sind maximal 50 db (A) zulässig.

Übrigens ist ein Pausenraum für alle Berufsgruppen mit schwerer körperlicher Arbeit vorgeschrieben - unabhängig von der Mitarbeiteranzahl. Denn sind die Arbeitnehmer während Ihrer Tätigkeit großem Lärm, Schmutz, ungesunden Temperaturen oder unangenehmen Gerüchen ausgesetzt, ist ohne Pausenraum keine Erholung möglich. Auch ein Container mit Teeküche auf einer Baustelle ist ein Pausenraum.

Unterschied zwischen einem Pausen- und einem Bereitschaftsraum

Der Pausenraum und der Bereitschaftsraum werden schnell verwechselt, da beide Räume zum Ausruhen der Mitarbeiter gedacht sind. Der Unterschied ist, dass der Bereitschaftsraum ein eigenständiger Raum sein muss, während ein Pausenraum auch eine abgetrennte Fläche sein kann. Denn ein Bereitschaftsdienst kann bis zu 24h Stunden gehen - beispielsweise in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Damit der Diensthabende in dieser Zeit auch Schlaf bekommt, ist ein eigener Raum wichtig.

Warum ein Pausenraum sich lohnt

Unabhängig von der Mitarbeiterzahl ist es wichtig, Räume zum Genesen zu schaffen. Denn die Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeit zahlt sich langfristig immer aus. Darüber hinaus ist ein Pausenraum ein Ort der Kommunikation und stärkt die sozialen Bindungen im Team. Auch beim Recruiting ist ein schicker Pausenraum, wo die Angestellten nach der Arbeit gerne noch ein Bierchen zusammen trinken, ein überzeugendes Argument.

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