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Yoga am Arbeitsplatz

Wer auf der Arbeit den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, findet oft keine Zeit für Sport und Bewegung. Gerade langes Arbeiten am Computer fördert diesen Bewegungsmangel. Dies kann zu Verspannungen im Nacken, im Schulterbereich oder im Rücken führen. Unternimmt man nichts gegen diese Beschwerden, kann sowohl die eigene Gesundheit als auch die Produktivität am Arbeitsplatz nachhaltig beeinträchtigt werden.

Yoga am Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer berichten auch u.a. deshalb immer häufiger von zunehmendem Stress am Arbeitsplatz. Yoga kann positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Es fördert Ihr Wohlbefinden und zusätzlich auch Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Durch ein paar wenige, aber effektive Yoga-Übungen lösen Sie Verspannungen und beugen körperlichen Beschwerden im Büroalltag, wie zum Beispiel Rückenschmerzen langfristig vor.

5 Gründe warum Yoga vorteilhaft ist

1. Verbessert Gesundheit und Wohlbefinden

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Yoga mit seiner heilenden Wirkung das ganzheitliche Gesundheitssystem und das allgemeine Wohlbefinden auf lange Sicht steigert und verbessert. Körper und Seele werden ins Gleichgewicht gebracht und ernsthaften Erkrankungen frühzeitig vorgebeugt.

2. Hilft Bewegung und Bewusstsein

Regelmäßige Yoga-Übungen bringen Bewegung in Ihren Arbeitsalltag und lösen Verspannungen und Beschwerden. Durch die notwendige Kraft und Balance steigern Sie Ihre Körperflexibilität, straffen die Muskeln und bauen außerdem Selbstvertrauen auf.

3. Verringert Stress und verbessert die Konzentration

Mit Yoga nehmen Sie sich eine Auszeit und entfliehen dem Alltagsstress. Gezielte Ruhe und eine regelmäßige, entspannte Atmung steigern Ihre Geduld und Stressresistenz. Der Kopf wird frei und die Konzentration gefördert. Deshalb kann Yoga sehr gut bei der Lösung von Schlafproblemen helfen.

4. Stärkt Teamgeist und Produktivität

Durch die gesteigerte Konzentration und gemeinsame Routinen wird die kollektive Identität am Arbeitsplatz positiv beeinflusst. Diese wiederum steigert Produktivität und Innovation im Büroalltag. Neue kreative Ideen und Lösungen für Probleme kommen zum Vorschein. Ein gemeinsamer Yoga-Kurs kann das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen stärken.

5. Fördert Motivation und Energie

Durch Bewegung und Sport werden Glückshormone ausgeschüttet. Nach Ihrer Yoga-Routine fühlen Sie sich aktiv, motiviert und energiegeladen. Alles in allem sind Sie perfekt gerüstet für die nächste Herausforderung des Arbeitsalltags.

Wie können Sie Yoga in Ihren Arbeitsalltag etablieren?

Mit den folgenden 6 einfachen Yoga-Übungen fürs Büro beugen Sie langfristig Beschwerden vor und schenken sich eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag. Alles, was Sie für Ihre Yoga-Routine im Büro brauchen, sind ein Schreibtisch, ein Stuhl und etwa 15 Minuten Zeit. Perfekt, um in der Mittags- oder Kaffeepause frische Energie für Körper und Geist zu tanken! Nehmen Sie sich für Ihre Yoga-Pause am Arbeitsplatz eine klar definierte Auszeit. Die nächsten 15 Minuten sind ausschließlich für Sie, Ihren Körper und Ihren Geist. Damit Sie aus Ihrem Start mit Yoga im Büro eine gute Gewohnheit machen, können Sie sich zum Beispiel einen wiederkehrenden Termin in den Kalender setzen. So werden die Yoga-Übungen zum festen Bestandteil Ihres Büroalltags und Sie integrieren zusätzlich sportliche Betätigung in Ihren Tag. Hinweis: Bevor Sie mit den Übungen anfangen, ist zu empfehlen, enges und unbequemes Schuhwerk auszuziehen. Für mehr Beweglichkeit während der Yogaübungen sollten Sie auch Krawatte und Gürtel lockern.

6 einfache Yoga-Übungen am Arbeitsplatz:

  • Die Nackenrolle: Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf Ihrem Stuhl und schließen Sie Ihre Augen. Neigen Sie Ihr Kinn Richtung Brust und drehen Sie nun langsam und vorsichtig beim Einatmen Ihren Kopf nach rechts, nach hinten und beim Ausatmen dann nach links bis zurück zur Ausgangsposition mit Ihrem Kinn auf der Brust. Wiederholen Sie die Übung fünfmal und wechseln Sie dann die Drehungsrichtung. So werden Kopf, Hals und Nacken entspannt.
  • Der Drehsitz: Mit dieser Übung wird die Wirbelsäulenmuskulatur gelockert. Setzen Sie sich dabei aufrecht hin und möglichst weit vorn auf dem Bürostuhl hin, die Füße sind fest auf dem Boden. Drehen Sie sich beim Einatmen nach rechts, sodass die Hände die Armlehne umfassen und atmen Sie dann langsam wieder aus. Führen Sie die Übung auch auf der anderen Seite durch und wiederholen Sie die Übung fünfmal.
  • Die Vorbeuge: Setzen Sie sich aufrecht hin, mit den Füßen fest am Boden. Strecken Sie nun Ihre Arme nach hinten aus, am besten in der Höhe des unteren Rückens. Umfassen Sie nun Ihre Hände und beugen Sie sich mit dem Oberkörper nach vorne. Dabei bringen Sie Ihre Hände über den Rücken hinweg nach oben. Ihre Brust ist auf den Oberschenkeln angelehnt. Halten Sie die Position solange es Ihnen bequem ist und achten Sie auf gleichmäßiges und tiefes Ein- und Ausatmen.
  • Das Augenyoga: Diese Übung dient zur Entlastung der Augen- und Gesichtsmuskulatur. Setzen Sie Ihre Brille ab, schließen und öffnen Sie Ihre Augen einige Male, damit sich die Gesichtsmuskeln aktivieren. Setzen Sie sich nun aufrecht auf den Stuhl und schauen Sie nach oben links. Dabei ist der Kopf gerade ausgerichtet. Nun wechseln Sie die Richtung nach oben rechts, dann unten rechts und unten links. Achten Sie dabei auf tiefes und gleichmäßiges Atmen.
  • Der Krieger: Mit dieser Übung stärken Sie Kraft und Stabilität und dehnen dabei Schultern, Nacken und Rücken. Stellen Sie beim Ausatmen Ihre Füße schulterbreit auf und strecken Sie Ihre Arme parallel zueinander nach oben aus. Nehmen Sie nun beim Einatmen den linken Fuß nach vorne und drehen Sie den hinteren Fuß um 45 Grad nach rechts.Die Arme bleiben nach oben gestreckt, die Handflächen zeigen nach innen. Bleiben Sie 30 Sekunden in dieser Position und atmen Sie ruhig ein und aus. Wiederholen Sie den Krieger dann auf der linken Seite. Mit dieser Übung bereiten Sie sich auf den alltäglichen Kampf vor.
  • Die Atemübung zum Abschluss: Diese Übung beruhigt das Herz- und Kreislaufsystem sowie Körper und Geist und fördert gleichzeitig die Konzentration. Starten Sie in sitzender Position. Richten Sie sich dafür mit dem Oberkörper auf. Konzentrieren Sie sich nun ganz auf Ihren Atem. Am Besten schließen Sie Ihre Augen und führen nun fünf tiefe Atemzüge durch. Zählen Sie dabei jeden Atemzug und achten Sie auf einen tiefes Einatmen, einen Moment der Atemfülle und das lange vollständige Ausatmen sowie eine kurze Atemleere. Ein guter Zählrythmus zu Beginn ist hierfür 8-2-6.
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Enno Kunze

Enno Kuntze ist Seriengründer, Dozent und Geschäftsführer der Berliner massagio GmbH. massagio bietet Firmen- und Privatkunden in über 20 Städten in Deutschland und Österreich Zugang zu mobilen Gesundheitsdienstleistungen. Für massagio berät er in diesem Zusammenhang Startups sowie Großkonzerne bezüglich einer zukunftsorientierten Ausgestaltung der Arbeitswelt von morgen. Die massagio GmbH bietet Yoga, Massagen, Shiatsu und viele weitere Dienstleistungen für Firmenkunden und auf Ihren Events an. Weitere Infos über das Firmenangebot finden Sie auf massagio.de/firmenmassage.