Wasserspender
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„In punkto Hygiene muss absoluter Verlass sein“

Warum sind Wasserspender auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ohne Gefahr einsetzbar? Worauf sollten die Verantwortlichen bei der Planung achten? Und welche Anlagen eignen sich besonders gut für diese sensiblen Bereiche? Darüber sprachen wir mit Georgina Beznowski, Marketing Manager bei BRITA Ionox.

„In punkto Hygiene muss absoluter Verlass sein“

BRITA Ionox Deutschland GmbH

ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb leitungsgebundener Wasserspender für Unternehmen, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie die Gastronomie. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BRITA GmbH in Taunusstein. BRITA Ionox ist in Deutschland und Österreich tätig und bietet Beratung, Kundendienst, Verbrauchsmaterial und Zubehör aus einer Hand.

Wasserspender-Miete.de: Welche Vorteile bringt die Installation eines Wasserspenders gegenüber der Versorgung mit Trinkwasser aus Flaschen?

Georgina Beznowski: Wir haben in Deutschland das große Glück, dass wir Trinkwasser in bester Qualität haben. Dieses können wir jeder Zeit und in beliebiger Menge einfach aus dem eigenen Wasserhahn zapfen. Unser Leitungswasser wird dabei strenger kontrolliert als jedes andere Lebensmittel. Und es hält sogar einem Vergleich mit Quell- und Mineralwässern stand. Dies war jedenfalls das Ergebnis von Stiftung Warentest im Juni 2012. Es macht also durchaus Sinn, diese Quelle mittels eines leitungsgebundenen Wasserspenders zu nutzen. Der Beschaffungsaufwand verschwindet gänzlich und die Betriebskosten verringern sich deutlich. Es ist auch ökologisch und ökonomisch sinnvoller, Mitarbeiter, Patienten und Besucher mit Wasser aus der eigenen „Quelle“ zu bewirten: Statt ständig ganze LWK-Ladungen voller Wasserkästen transportieren, lagern, verteilen und wieder einsammeln zu müssen, reicht es, einen Wasserspender an die Wasserleitung anzuschließen. Jeder bekommt sein Wasser so, wie er es mag: von temperiert bis kalt, von still bis spritzig.

Wasserspender-Miete.de: Welche besonderen Anforderungen werden an einen Wasserspender in Krankenhäusern und Altenheimen gestellt?

Georgina Beznowski: In Krankenhäusern ist Hygiene im wahrsten Sinn des Wortes lebensnotwendig. Es ist daher selbstverständlich, dass hier besondere Vorsorge getroffen werden muss ? und die fängt bereits bei der Versorgung der Patienten mit Trinkwasser an. Auf einen Wasserspender in sensiblen Bereichen muss in punkto Hygiene absoluter Verlass sein: Er muss stets eine mikrobiologisch einwandfreie Wasserqualität liefern.

Wasserspender-Miete.de: Warum sind hier leitungsgebundene Anlagen besonders gut geeignet?

Georgina Beznowski: Leitungsgebundene Anlagen bieten in den hygienisch sensiblen Bereichen wie in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen den Vorteil Mitarbeitern, Besuchern und Patienten immer sicheres Wasser in bester Qualität anzubieten. Bei unseren Wasserspendern erfolgt dies durch einen 3-Stufen-Schutz, die BRITA Hygiene Solution: Als erstes reduziert ein Eingangsfilter geruchs- und geschmackstörende Stoffe aus dem Zufluss, wie etwa Sedimente oder metallische und chemische Rückstände. Eventuell enthaltene Bakterien fängt ein feinporiger Sterilfilter unmittelbar vor dem Auslaufhahn ab. Und schließlich verhindert die einzigartige thermische Keimsperre, dass Verunreinigungen aus der Umgebung zu einer Rückverkeimung durch äußere Einflüsse führen. Die Wirksamkeit dieses Hygienesystems wird in zahlreichen Langzeitstudien unabhängiger Institute bestätigt.

Wasserspender-Miete.de: An welchen Stellen einer Tafelwasseranlage kann es besonders zu Verunreinigungen kommen?

Georgina Beznowski: Auch wenn wir in Deutschland über eine hervorragende und behördlich regelmäßig geprüfte Trinkwasserqualität verfügen, können doch Einflüsse aus der Umgebung das ausgegebene Wasser verunreinigen. Gerade wenn viele Personen einen Wasserspender nutzen, besteht die Gefahr, dass der feuchte Auslauf der Anlage zum Nährboden für Bakterien wird. Das gleiche gilt, wenn die Wasserspender in hygienisch sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern stehen. Dass es bei gewöhnlichen Wasserspendern durch äußere Einflüsse im Laufe der Zeit zu mikrobiologischen Verunreinigungen kommen kann, ist eine Tatsache. Und genau an diesem Punkt setzt die thermische Keimsperre von BRITA an.

Wasserspender-Miete.de: Was bedeutet das konkret?

Georgina Beznowski: Bei der thermischen Keimsperre wird der Auslaufhahn automatisch intervallweise aufgeheizt und somit desinfiziert - und das in regelmäßigen Abständen. Die Mitarbeiter müssen also nicht mehr manuell die Hähne desinfizieren. Und auch das Spülen der Leitungen entfällt. Das regelmäßige Erhitzen verhindert, dass Keime im Wasser-Auslauf entstehen. Somit bietet die Vorrichtung einen absoluten Schutz gegen retrograde Verkeimung durch äußere Einflüsse.

Wasserspender-Miete.de: Wie hoch sind die Kosten für solch einen Wasserspender? Wann rechnet sich diese Investition?

Georgina Beznowski: Ein Liter aus einem Wasserspender kostet je nach Wasserversorger und Gerät nur etwa 5 Cent. In der Regel amortisiert sich eine Anlage innerhalb von ein bis zwei Jahren. Generell kann man jedoch sagen, dass der Vorteil leitungsgebundener Wasserspender mit der Größe der Einrichtung und der Zahl der zu versorgenden Patienten immer weiter wächst.

Wasserspender-Miete.de: Worauf sollten die Verantwortlichen in Krankenhäusern und Altenheimen achten, wenn sie planen, Wasserspender aufzustellen?

Georgina Beznowski: Über die Auswahl des passenden Wasserspender-Modells entscheiden die örtlichen Gegebenheiten. Die Anzahl der Nutzer und das Trinkverhalten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Geräte mit widerstandsfähiger Edelstahlhülle eignen sich beispielsweise besonders gut überall dort, wo eine tägliche Reinigung benötigt wird. Inwand-Anlagen stellen bei engen und gleichzeitig hochfrequentierten Bereichen, wie beispielsweise Klinikfluren, eine gute Wahl dar. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich vor Ort beraten zu lassen. Auch ein regelmäßiger technischer Service ist im Krankenhaus sowohl zur Unbedenklichkeit als auch für eine lange Lebensdauer der Anlagen ein Muss.

Wasserspender-Miete.de: Muss das Personal besonders im Umgang mit den Wasserspendern geschult werden - vor allem in Bezug auf die Reinigung und Desinfektion?

Georgina Beznowski: Die Betreiber der Anlagen sind dafür verantwortlich, dass diese ordnungsgemäß gereinigt werden. Eine besondere Schulung wird grundsätzlich nicht benötigt. Es genügt eine Einweisung des Personals in den Umgang mit den Wasserspendern. Das Personal sollte jedoch den Anforderungen an die persönliche Hygiene entsprechen und geeignete Verfahren, Geräte und Materialien verwenden.