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Öffentliche Trinkbrunnen: So leisten Unternehmen einen Beitrag zur kostenlosen Wasserversorgung

Öffentliche Trinkbrunnen sind ein Segen in heißen Sommertagen. Was kostenlose Wassersysteme angeht, hat Deutschland deutlich Nachholbedarf. Beteiligen Sie sich mit Ihrem Unternehmen an der öffentlichen Wasserversorgung und profitieren Sie von einer positiven PR.

Öffentliche Trinkbrunnen: So leisten Unternehmen einen Beitrag zur kostenlosen Wasserversorgung

In den letzten Jahren hat Deutschland in der kostenlosen Trinkwasserversorgung nachgerüstet. Dennoch besteht deutlicher Nachholbedarf um das Niveau der direkten Nachbarländer zu erreichen. Denn eine adäquate Wasserversorgung ist gleichzusetzen mit Lebensqualität.

Die Vorteile eines öffentlichen Wasserspenders

  1. Weniger Plastikmüll

    Mit einem öffentlichen Trinkbrunnen wird der Trend zur Trinkflasche begünstigt. Anstatt eine Einwegflasche am Kiosk zu kaufen, kann die Trinkflasche an der Wasserstelle aufgefüllt werden.

  2. Bessere Hygiene

    Ein Trinkbrunnen ermöglicht es Passanten, sich zwischendurch die Hände zu waschen. Dadurch verringert sich die bakterielle Infektionsgefahr.

  3. Förderung der Gesundheit

    Süßgetränke sind im Supermarkt nicht teurer als eine Flasche Wasser und werden daher bevorzugt gekauft. Ein öffentlicher und kostenloser Trinkbrunnen beugt diesem Konsum vor. Zudem ermuntert das öffentliche Angebot, mehr Wasser zu trinken - was gerade an heißen Tagen wichtig ist.

  4. Kostensparend

    Auf lange Sicht rentiert sich ein Trinkbrunnen für die Städte. Denn was anfangs in die Infrastruktur für Trinkbrunnen investiert wird, wird auf der anderen Seite im Gesundheitswesen gespart.

In welchen deutschen Großstädten gibt es öffentliche Trinkbrunnen?

Dank dem Projekt Refill sind alle öffentlichen Wasserstationen in Deutschland kartografiert. Neben den Trinkbrunnen sind in jeder Stadt Unternehmen eingetragen, die Teil der Refill-Bewegung sind. Aber was hat es damit auf sich?

Bei dem Projekt Refill geht es darum, die Allgemeinheit dafür zu sensibilisieren, dass Wasser ein Grundbedürfnis deckt. Daher sollte es kostenlos und unkompliziert verfügbar sein - ohne die Umwelt zu schädigen. Unternehmen, die dieser Philosophie zustimmen, kennzeichnen sich mit einem Sticker als Refill-Station und tragen sich auf der Website ein. So wissen Passanten, wo sie ihren Wasserhaushalt aufbessern können. Besonders Einzelhandelsunternehmen sind eifrige Refill-Partner. Denn der schmucke Sticker lockt potentielle Kundschaft in den Laden und poliert gleichzeitig das Image auf. Aktuell sind deutschlandweit 117 Brunnen und Trinkwassersäulen sowie 1629 Refill-Stationen auf Refill Deutschland verzeichnet.

Allerdings, sind die Angaben für Brunnen und Trinkwassersäulen deutlich niedriger als der tatsächliche Bestand. Da es sich bei Refill um eine sogenannte Sharing-Community handelt, liegt es am Einzelnen die Standorte in seiner Stadt einzutragen.

In welchen deutschen Städten ist die öffentliche Wasserversorgung am besten?

Im Vergleich zur Bevölkerungsdichte schneidet Augsburg mit 22 öffentlichen Trinkbrunnen und etwa 65 Refill-Partnern am besten ab. Hier folgt auf jeden 13.000 Einwohner ein Trinkbrunnen. Wem diese Zahl pathetisch vorkommt: In Köln gibt es drei kostenlose Wasserstationen für über eine Million Einwohner.

Gründerin der Refill-Bewegung

Angestoßen wurde das Refill-Projekt Deutschland von Stephanie Wiermann, die sich seit Jahren für Nachhaltigkeit auf ihrem plastikfrei-Blog engagiert.

Dafür hat Berlin erkannt, wie wichtig die allgemeine Wasserversorgung ist, und rüstet emsig nach. Aktuell gibt es in der deutschen Hauptstadt 42 öffentliche Trink- und etwa 200 Refill-Stationen. Dabei bestimmen die Anwohner aktiv über neue Standorte für Trinkanlagen mit und unterstützen beim jährlichen Brunnen-Run das Bauen von Wasserleitungen in Entwicklungsländern.

Wie sieht es in den deutschsprachigen Nachbarländern aus?

Im Gegensatz zu Deutschland ist in Österreich und der Schweiz kostenloses Trinkwasser selbstverständlich. Öffentliche Trinkstationen zählen zum normalen Stadtbild. So gibt es in Wien über 900 öffentliche Trinkbrunnen, die jeden Sommer für Anwohner und Touristen verfügbar sind.

Zürich gilt als eine der Städte mit den meisten Brunnen in Europa. Etwa 1224 Trinkbrunnen schmücken die Hauptstadt der Schweiz und sind wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. Grund für die vielen Trinkbrunnen sind die zahlreichen Quellen: Allein in der Stadt befinden sich 160 unterirdische Trinkwasserquellen. Selbst bei längerem Stromausfall ist Zürich somit vor Wassermangel gefeit. Trinkwasserbrunnen sind in Zürich an jeder Ecke zu finden und deswegen nicht explizit kartografiert.

Ist Wasser aus öffentlichen Trinkbrunnen besser als aus der Flasche?

Ja, denn Wasser aus einem Brunnen enthält am meisten natürliche Mineralien - Wasser aus der Flasche am wenigstens. Auch der Nitrat-Wert ist unbedenklich. Obwohl sich dies mit steigender Massentierhaltung ändern könnte. Dadurch sickert immer mehr Gülle in den Grundboden, die ein gründliches Säubern des Grundwassers erfordert. Kein Wunder, dass gerade in Regionen mit Massentierhaltung die Wasserpreise steigen.

Werden Sie zum Refill-Partner mit einem leitungsgebundenen Wasserspender!

Werden auch Sie mit Ihrem Unternehmen Teil der Refill-Bewegung. Ein erster Schritt in diese Richtung ist ein leitungsgebundener Wasserspender. Mit diesem können Sie Belegschaft, Kundschaft und die Öffentlichkeit mit frischem Trinkwasser versorgen. Bewerben Sie Ihr Unternehmen, indem Sie über die sozialen Netzwerken auf ihr kostenloses Wasserangebot aufmerksam machen. So können Sie Kunden in Ihren Laden oder Ihr Lokal locken. Den Refill-Aufkleber gibt es zum kostenlosen Download auf der Website.