Wasserspender
mieten statt kaufen!

Wasserspender mieten oder kaufen?

Wenn Unternehmen und Firmen ihre Mitarbeiter, Angestellte und Kunden mit kostenlosem Trinkwasser versorgen, zeigen sie mit diesem zusätzlichen Service, welchen besonderen Stellenwert diese einnehmen. Neben dem Neu- oder Gebrauchtkauf eines Wasserspenders lohnt sich oftmals die Miete oder das Leasing der Geräte. Diese stellen besonders dann eine Alternative bei der kostenlosen Versorgung mit Trinkwasser dar, wenn die Wasserspender zeitlich begrenzt genutzt werden sollen.

Unterschiede zum Kauf eines Wasserspenders

Trinkwasserspender gibt es sowohl als Modell mit Gallonen als auch mit Festwasseranschluss. Je nach Modell variieren die Preise sehr stark. Für einen Gallonen-Wasserspender, auch Bottled Watercooler genannt, fallen Anschaffungskosten in Höhe von ca. 500 Euro an. Wollen Sie dagegen einen leitungsgebundenen Wasserspender kaufen, so sind die Kosten hier deutlich höher. Diese liegen zwischen 800 und 1.000 Euro, je nach Ausstattung des Wasserautomaten. Hinzu kommen die Kosten für die Erstinstallation. Diese sind abhängig von den örtlichen Gegebenheiten am Aufstellungsort. Muss zur Inbetriebnahme des Wasserspenders zunächst ein Wasseranschluss gelegt werden, fallen die Kosten für die Installation entsprechend höher aus.

Wer sich für den Kauf eines Wasserspenders entscheidet, darf einen weiteren Kostenpunkt jedoch nicht vergessen: Die Geräte müssen fachgerecht gereinigt und regelmäßig gewartet werden. Außerdem müssen die eingesetzten Filter ausgetauscht werden. Eine fachgerechte Reinigung und Wartung sollte alle drei bis sechs Monate erfolgen, um so Verunreinigungen und Verkeimungen zu vermeiden. Beim Kauf eines Trinkwasserspenders sind die Unternehmen und Firmen selbst hierfür verantwortlich. Durschnittlich entstehen dadurch im Jahr Kosten in Höhe von 200 Euro pro Gerät.

Miete oder Leasing als Alternative

Blick auf das Kleingedruckte

Wenn Sie sich für das Leasing eines Wasserspenders entscheiden, sollten Sie im Vertrag darauf achten, welche Leistungen auf Sie als Leasingnehmer übertragen werden und Sie später nicht selbst für die fachgerechte Reinigung, Wartung und Desinfektion verantwortlich sind!

Unternehmen, Firmen oder auch Bildungseinrichtungen, die die hohen Investitionskosten für die Anschaffung eines Trinkwasserspenders scheuen, haben die Möglichkeit diese entweder zu mieten oder zu leasen. Bei diesen Finanzierungsmodellen ist im Unterschied zum Kauf der Vermieter bzw. Leasinggeber der Eigentümer des Wasserspenders. Für den Mieter bzw. Leasingnehmer ist der Wasserspender in diesem Fall bilanzneutral und zählt nicht als Vermögenswert des Unternehmens. Die vereinbarte monatliche Miete bzw. Leasingrate kann vom Unternehmen außerdem als Betriebsausgabe von der Steuer abgesetzt werden.

Die Miete oder auch das Leasing eines Trinkwasserspenders bietet einen weiteren Vorteil: In diesen Fällen ist oft auch die Wartung und bei Modellen mit Festwasseranschluss auch der Wechsel der Filter Bestandteil des Vertrages. In der Regel liegen die monatlichen Leasingraten zwischen 20 und 50 Euro. Die Kosten für die Wartung sind darin bereits enthalten. Wenn Sie sich für einen Wasserspender mit Gallonen interessieren, sollten Sie bedenken, dass häufig im Vertrag eine bestimmte Abnahmemenge an Wasser festgelegt wird. Es ist daher sinnvoll, Miet- und Leasingangebote in Abhängigkeit der Verbrauchsmenge zu vergleichen.

Gut zu wissen

Wasserspender mit Gallonen werden meist gemietet statt gekauft. Diese Geräte sind gegenüber den leitungsgebundenen Systemen wartungsintensiver. Oftmals bieten die Hersteller hier Verträge an, die neben der Miete für das Gerät zusätzlich die Belieferung mit Wassertanks beinhalten.

Die Laufzeiten der Mietverträge können individuell vereinbart werden. Meist liegt die Mietzeit zwischen 12 und 36 Monaten. Es gibt jedoch auch Anbieter von Wasserspendern, bei denen die Geräte nur für einen Monat, oder auch für einen sehr langen Zeitraum von 60 Monaten gemietet werden können.

Beim Leasing hängt die Vertragslaufzeit von der Abschreibungsdauer ab; gemäß der Leasing-Erlasse liegt die Laufzeit zwischen 40 und 90 Prozent der Abschreibungsdauer. Die monatlichen Kosten sind sowohl bei der Miete als auch beim Leasing vertraglich festgelegt, so dass Unternehmen eine einfache Kontrolle über die monatlichen Ausgaben haben.

Ein Vergleich von Kauf, Miete und Leasing kann sich lohnen

Wenn Sie einen Wasserspender mieten oder leasen, können Sie die hohen Anschaffungskosten verhindern und in eine monatliche Belastung umwandeln. Bei Wasserspendern mit Festwasseranschluss können Kosten für die Erstinstallation anfallen. Die Anbieter der Wasserspender bestimmen zusammen mit Ihnen die benötigte Trinkwassermenge und schlagen Ihnen geeignete Modelle vor. Denn abhängig vom Einsatzort sind unterschiedliche Trinkwasserspender empfehlenswert.

Kauf

Unsere Empfehlung für den Einsatz eines Wasserspenders mit Festwasseranschluss.

  • Uneingeschränkte Modellvielfalt
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Kosten für Wartung und Instandhaltung

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Miete

Unsere Empfehlung für den Einsatz eines Wasserspenders mit Gallone.

  • Mietzeitraum meist zwischen 12 und 36 Monaten
  • Wartung und Instandhaltung durch den Anbieter
  • Relativ hohe laufende Kosten
  • Eingeschränkte Geräteauswahl

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Leasing

Unsere Empfehlung für den Einsatz in Büros, Gastronomie und Betriebsstätten.

  • Keine Anschaffungskosten
  • Relativ niedrige laufende Kosten
  • Wartung und Instandhaltung durch den Anbieter
  • Langfristige Vertragslaufzeiten

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Was unterscheidet Miete und Leasing eines Wasserspenders

Auf den ersten Blick haben die beiden Finanzierungsmodelle Miete und Leasing viele Gemeinsamkeiten. Doch auf einige wesentliche Unterschiede müssen Unternehmen und Firmen achten, bevor sie sich für eines der Modelle entscheiden.

Bei der Miete wählen Sie aus dem Portfolio des Anbieters ein Modell aus. Diese sind natürlich in einem technisch einwandfreien Zustand. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass es sich in der Regel um gebrauchte Wasserspender handelt. Am Ende der Mietzeit geben Sie das Gerät an den Vermieter zurück.

Beim Leasing handelt es sich dagegen um Neugeräte. Sie als Leasingnehmer bestimmen den Zeitpunkt der Beschaffung und das genaue Modell entsprechend Ihrer konkreten Vorgaben. Das Vorgehen ist in diesem Fall also ähnlich wie beim Kauf eines Wasserspenders. Der Leasingnehmer hat am Ende der Laufzeit des Leasingvertrags die Möglichkeit, den Wasserspender für den bestehenden Restwert zu kaufen.

Mögliche Fallstricke im Leasing- und Mietvertrag

Die einfache Kostenkontrolle durch die Verträge macht diese Art der Finanzierung für viele Unternehmen attraktiv. Aber Vorsicht! Es kommt auf die Details in den Verträgen an. Prüfen Sie diese genau:

Checkliste für Ihren Leasing- oder Mietvertrag

  • Achten Sie auf die genaue Definition der Wartungsleistungen! Diese sollten die Reinigung, Desinfektion und Wartung des Gerätes in einem Intervall von höchstens sechs Monaten umfassen.
  • Wählen Sie einen Anbieter, der über die GWCA als Mitgliedsunternehmen gelistet ist! Dies stellt die Einhaltung des Hygiene-Kodex sicher.
  • Prüfen Sie, ob eine (vergünstigte) Übernahme des Gerätes nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit möglich ist! So haben Sie die Möglichkeit, das Gerät zu testen und sich zu einem späteren Zeitpunkt für einen Kauf zu entscheiden.
  • Prüfen Sie, ob durch eine längere vertragliche Bindung eine Reduktion des Mietpreises erzielt werden kann!
  • Kalkulieren Sie bei Gallonen-Geräten die benötigte Wassermenge, falls die Abnahme vom Anbieter vertraglich vorgesehen ist!