Wasserspender
mieten statt kaufen!

Wasserspender an Schulen und Bildungseinrichtungen

Die Verantwortlichen an Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen haben es vielfach schon erkannt: Das regelmäßige und ausreichende Trinken von Wasser fördert die Leistungsfähigkeit, hält gesund und kann Übergewicht verhindern. Aus diesen Gründen wird vielerorts bereits kostenlos Trinkwasser mit Hilfe eines Wasserspenders an Schulen, Hochschulen und anderen öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Kosten für das Aufstellen der Wasserspender

Wasserspender in Schulen

Die Kosten für die Anschaffung von Wasserspendern an Schulen hängt zum einen von der Größe der Schule ab. Zum anderen müssen sich die Verantwortlichen darüber informieren, ob ein Wasserspender mit so genannten Gallonen das richtige System für ihre Bildungseinrichtung ist oder ob ein Gerät mit Festanschluss besser geeignet ist.

Die Anschaffungskosten eines Trinkwassserspenders sind sicherlich nicht zu verachten. Bei großen Schulen mit mehreren Wasserspendern kann dieser Service schnell mit einigen tausend Euro zu Buche schlagen. Und dennoch kann sich das Aufstellen eines solchen Gerätes lohnen. Die Anschaffungskosten inklusive Betriebskosten für Trinkwasser liegen bei ca. 6 Cent pro Liter. Bei in Flaschen abgefülltem Tafelwasser fallen dagegen Kosten in Höhe von 25 Cent je Liter an. Es gibt für Schulen jedoch auch die Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen.

Pilotprojekte

Mittels umfassender Projekte wird versucht, den Kindern und Jugendlichen ein gesünderes Trinkverhalten zu vermitteln. Dazu gehört beipielsweise „Trink fit - mach mit“ - ein Projekt des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft und mehreren Aktionspartnern. Mit dem gleichen Ziel werden an Schulen, Kindergärten und Kitas in Osnabrück im Rahmen der Aktion „Trink! Wasser“ Wasserspender aufgestellt. Und auch einige Hersteller der Geräte sind aktiv geworden und haben die Wichtigkeit des Themas erkannt. „Water-at-school.de“ ist beispielsweise ein Gemeinschaftsprojekt von waterlogic und frangart.de. Und auch das Unternehmen „Brita“ bietet ein spezielles Angebot für Schulen und Bildungseinrichtungen an.

Hinzu kommt, dass bei Wasser in Flaschen zusätzliche Arbeit für den Transport der Kisten und die Rückgabe der leeren Gebinde anfällt. Meist kommt es zu einem zusätzlichen finanziellen Verlust, weil nicht alle leeren Flaschen zurückgegeben werden.

Falls die Verantwortlichen an Ihrer Schule von den hohen Kosten für den Kauf eines Wasserspenders abgeschreckt sind, so bietet sich auch die Möglichkeit, ein solches Gerät zu mieten. Je nach Ausstattung der Trinkwasseranlage ist dies bereits ab 30 Euro pro Monat möglich. Daneben bieten die Wasserspender-Hersteller unterschiedliche Finanzierungsmodelle extra für Schulen an.

Der „richtige Standort“ an Ihrer Schule

Wo der beste Standort für den Wasserspender an Ihrer Schule oder Bildungseinrichtung ist, gilt es in Zusammenarbeit mit dem Brandschutzbeauftragten herauszufinden.

Tipp:

Bei der Wahl des Standortes gibt es verschiedene Regeln zu beachten. Je nach Modell des Wasserspenders ist es erforderlich, dass sich ein Wasser- und ein Stromanschluss in unmittelbarer Nähe des Gerätes befindet.
Bettina Senft
Bettina Senft

Der Aufstellungsort muss nach den jeweiligen Vorschriften zum Brandschutz für elektronische Geräte geeignet sein. Desweiteren dürfen die Geräte die Sicht auf aufgehängte Fluchtpläne nicht behindern. Feuerlöscher und Schläuche müssen ungehindert erreicht werden können. Auf keinen Fall dürfen Trinkwasserspender auf festgelegten Fluchtwegen installiert werden.

Hygiene der Geräte entscheidend für die Akzeptanz

Damit die Trinkwasserspender von Schülern und Studenten angenommen werden, ist es wichtig, dass sowohl die Geräte als auch die Umgebung sauber gehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Wasserspender gut erreichen können. Außerdem sollte der angedachte Aufstellungsort genügend Platz bieten, dass vor den Geräten kein Gedränge entsteht. Die Hersteller der Geräte bieten desweiteren spezielle robuste Geräte an. Die Gefahr, dass unaufmerksame oder spielende Kinder die Wasserspender beschädigen, kann so minimiert werden.

Zu beachten ist außerdem, dass die Geräte nicht im Freien platziert werden dürfen und auch keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Dies verhindert ebenso eine Vermehrung von unerwünschten Keimen wie das regelmäßige Reinigen der Wasserspender. Hier gilt es die Leitlinien zur Hygienepraxis unbedingt zu beachten.

Wer sich für einen Wasserspender mit Festanschluss entscheidet, sollte außerdem vorab einige bauliche Gegebenheiten der Bildungseinrichtung abklären, da das Alter der Wasserrohre einen Einfluss auf die Qualität des Wassers haben kann. Es könnten beispielsweise Trübungen auftreten. Bei noch vorhandenen Bleileitungen sollten Sie sich eher für einen Gallonen-Wasserspender entscheiden.